Im Landtag über den Fußboden schweben...

Mitte Oktober gab es ganz besondere Tage für unsere Papageien. Denn der Landtag Potsdam öffnete seine Türen für uns. Schon in der Eingangshalle waren wir schwer beeindruckt. Dort gibt es gerade eine Polizeiausstellung und noch mehr.

Nachdem wir unsere Jacken und Mützen abgelegt hatten, bekamen wir eine ganz persönliche Führung durch den Landtag. Wir wurden in einen dunklen Raum gebracht, in dem nur der Fußboden leuchtete. Was war denn hier los?

Die Kinder wussten genau, dass das Gebäude einmal zerstört wurde und erst vor kurzem neu aufgebaut wurde. Was wir nun am Boden unter den Glasscheiben leuchten sehen konnten, war der 300 Jahre alte Fußboden vom Speisesaal des Königs. Das war sehr spannend. Wir fühlten uns, als würden wir schweben.

Unser Begleiter vom Landtag erklärte uns, welche Aufgaben früher der König hatte und dass er ganz allein bestimmen durfte. Da dies nicht immer gerecht war, gibt es heute den Landtag, in dem die von uns gewählten Politiker gemeinsam neue Gesetze bestimmen.

Für uns ging die Reise weiter zum Plenarsaal des Landtags. Hier treffen sich die gewählten Abgeordneten und stimmen über bestimmte Sachen ab. Alles ist mit Kameras ausgestattet. Wir beobachteten Lena auf dem Überwachungsmonitor, wie sie den Saal betrat. Dann folgten wir ihr und durften eine richtig echte Wahl abhalten. Doch statt Politiker, wählten wir aus vier Tieren eines aus, das uns am besten gefiel und danach wurde ausgezählt. Gewonnen hatte der Adler. Wir hatten viele Fragen, die uns auch beantwortet wurden, während wir auf den Stühlen der Abgeordneten saßen.

Später trafen wir uns im Vorraum und bekamen eine furchtbar schwere Aufgabe. Wir sollten puzzeln. Das hörte sich erstmal leicht an, aber es war ein riesiges Brandenburg-Puzzle und wir mussten die Landkreise zusammensetzen. Was für ein Glück - wir sind ein gutes Team und schafften es gemeinsam ganz Brandenburg zusammen zu puzzeln.

Es ging spannend weiter. Mit dem Fahrstuhl fuhren wir bis ganz nach oben und schauten von der Terrasse fast über ganz Potsdam. Sogar das Belvedere, das in der Nähe des FidL-Kinderhauses Fridolin ist, konnten wir in der Ferne ganz klein erkennen.

Unsere Führung endete wieder in der Eingangshalle, wo wir noch eine kurze Obstpause einlegten, bevor wir uns auf den Heimweg machen.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Frau Georgi und Herrn Kunz für die Begleitung sowie beim Förderverein Fridolins Freunde und Frau Pawliczek für die Ermöglichung dieses schönen Tages.