Wie viele Häuser stehen in der Alexandrowka?

Eine spannende Tradition im FidL-Kinderhaus Fridolin wurde Mitte Juli um ein Kapitel erweitert: Die Gruppe der „Schulpapageien“ flogen in die Schule - ein Abschlussfest der besonderen Art. Diesmal fand dies unter dem Motto: „Auf den Spuren des alten Potsdams…“ statt. Dabei erkundeten sie die Natur, waren Stadtführer und lösten viele Aufgaben an verschiedenen Stationen.

Nach intensiver Vorbereitung traten unsere zwölf Schulpapageien die Reise durch Potsdam auf der Suche nach den Schultüten an. Nach einem ausgiebigen Mittagessen, starteten wir in den Neuen Garten. Dort angekommen tauschten wir unser Wissen über „das Wohnzimmer des Königs“ aus.

Die erste Station war eine Vorbereitung auf den künftigen Sportunterricht. Große Freude kam beim Eierlaufen, fangen spielen oder Tauziehen auf. Anschließend wurden wir von einem tollen Kuchen in Form eines Busses verblüfft und wir stärkten uns für die weiteren Überraschungen. Der Kuchen war ein Hinweis für die nächste Station: auf dem Parkplatz wartete ein Stadtrundfahrt-Bus für uns. Allein auf uns. Der Bus kutschierte uns für die nächsten drei Stunden wohin wir wollten – wow! Auf dem Weg durch die Stadt spielten wir dann unsere eigenen Fremdenführer. Jeder, der etwas zu den Sehenswürdigkeiten zu erzählen hatte, durfte das Mikrofon halten. Wir erzählten uns viele interessante Dinge über das Jägertor, das Holländer Viertel oder den Luisenplatz. Dies hatten wir schon einige Wochen vorher in unseren „Potsdam Projekt“ gelernt.

An der nächsten Station angekommen, waren all unsere Sinne gefragt: Wir wurden zu Naturdetektiven! Wir erfühlten verschiedene Bäume, erkundeten ihre Struktur und errechneten das Alter der grünen Waldgesellen. Hier waren wieder Köpfchen und Geist gefragt - dies meisterten wir mit Bravour!

Als nächstes stoppte unser Bus am Park Sanssouci. Aber was war das? Wir staunten nicht schlecht, als uns zwei echte Prinzessinnen am Parkeingang begrüßten. Was für ein Erlebnis! Sie stellten uns vor sieben schwierige Aufgaben,  die wir ohne Probleme lösen konnten. Eine Aufgabe davon war: „Wieviel Häuser stehen in der Russischen Kolonie Alexandrowka?“ - „Pah, kinderleicht – es sind 13 Holzhäuser!“

Nun war der Weg frei zu unseren Zuckertüten -  endlich! Für jeden stand eine bunte Schultüte in den Stufen des Schlosses bereit und spätestens nun war allen klar: Wir sind Schulkinder! Und als wenn das nicht schon genug wäre, bekamen wir zum krönenden Abschluss jeder ein Eis! Überglücklich starteten wir unsere Rückreise an und wurden von allen Eltern in der Gärtnerei des Neuen Gartens mit einem strahlenden Lächeln und leckeren Würstchen empfangen. So konnte der Tag ausklingen. Geschafft aber froh verabschiedeten wir uns von unseren Freunden oder Erzieherinnen – nun kann ein neuer Lebensabschnitt für uns beginnen.

Ein großes Dankeschön geht an alle unsere Papageien-Eltern für die tolle Organisation dieses großen Tages! Ferner danken wir Herrn Sven Kerschek, Fachbereich Neuer Garten der Stiftung der Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg  und Frau Sabine Swientek für die Bereitstellung der Gärtnerei und an „Stadttourismus-Schlösserrundfahrten Tour "Alter Fritz" für die tolle „Taxifahrt“!

FidL wünscht allen Schulanfängern einen tollen Start in den neuen, spannenden Lebensabschnitt! Wir freuen uns darauf, die Schulkinder mal im FidL-Kinderhaus Fridolin wieder zu sehen.