In märchenhafter Mission - Politiker lesen vor...

Lustige Geschichten von Wladimir Sutejew wurden am letzten Freitag im Kinderhaus Pittiplatsch vorgelesen. "Das ist eines meiner Lieblingsmärchenbücher", meinte Daniela Trochowski, Mutter und Staatssekretärin im Brandenburger Finanzministerium. Sie las zehn Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren mehrere Geschichten vor, weil es immer wieder von den Kindern hieß : "Noch eine, bitte!"

Fast eine dreiviertel Stunde konnte sich die Staatssekretärin Zeit nehmen, um im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages die lustigen, bunt bebilderten und lehrreichen Geschichten vorzulesen. Den Kindern hat es sichtlich Spaß gemacht, obwohl ihnen jeden Tag von den FidL-Erziehern vorgelesen wird. Die Antwort auf die Frage wie weit die Kleinen zählen können, hatte Daniela Trochowski so allerdings nicht erwartet. Die Kinder mussten wegen des nächsten Termins des Besuchs bei fünfzig aufhören. "Alle können bis einhundert zählen, einige sogar noch weiter", gibt die Erzieherin Ilona Döhl der Finanzstaatssekretärin noch mit auf den Weg.

Auch im Kinderhaus Fridolin wurde vorgelesen. Hier las Dr. Helmut Markov, Vater und Finanzminister Brandenburgs, aus Antoine de Saint-Exupérys Buch "Der kleine Prinz":

Wohlfühltermin für den Minister - Erwachsene lesen Kindern vor

POTSDAM / INNENSTADT -Sein Büro im Finanzministerium tauschte Minister Helmuth Markov gestern Vormittag gegen ein gemütliches Plätzchen am Kamin. Der Linkspolitiker war am 8. bundesweiten Vorlesetag zu Gast im Kinderhaus „Fridolin“ in der Alleestraße. Den aufmerksamen Zwei- bis Sechsjährigen hatte er Antoine de Saint-Exupérys Klassiker „Der kleine Prinz“ mitgebracht. Der Minister guckte kaum ins Buch, sondern erzählte den Kleinen mit eigenen Worten die Geschichte um einen notgelandeten Flieger, der in der Wüste auf einen kleinen Jungen trifft, den es von einem Asteroiden auf die Erde verschlagen hat.

Der Vater dreier erwachsener Kinder findet die „Idee des Vorlesetages wunderbar“. Markov habe seinem Nachwuchs früher am liebsten selbst erfundene Storys erzählt, vorgelesen wurde auch: „Grimms Märchen oder den Struwwelpeter.“ Ins Kinderhaus „Fridolin“ kam der Minister über persönliche Kontakte einer seiner Mitarbeiterinnen zu Henry Sawade, Vorstandschef des Kita-Trägervereins „Frauen in der Lebensmitte“. Für Markov war es ein „Wohlfühltermin“... (RN) Quelle: MAZ, 19.11.11

Die Kinder der Kinderhäuser Pittiplatsch und Fridolin danken für das Vorlesen und den Besuch!