Kita-Schließung im Januar 21 / Notbetreuung sichergestellt

Die Landeshauptstadt hat sich aufgrund der hohen Infektionszahlen und des Anstiegs der Sieben-Tage-Inzidenz auf 316,6 am 24. Dezember 2020 dazu entschlossen, die Kitas ab 4. Januar 2021 bis vorerst 8. Januar 2021 zu schließen. Ab 300 Neuinfektionen innerhalb von 7 Tagen je 100.000 EinwohnerInnen werden in Potsdam die Kitas geschlossen. Eine Notbetreuung wird sichergestellt.

Aktuelle Informationen der Landeshauptstadt Potsdam vom 28.12.2020:

Die Landeshauptstadt hat sich aufgrund der hohen Infektionszahlen und des Anstiegs der Sieben-Tage-Inzidenz auf 316,6 am 24. Dezember 2020 dazu entschlossen, die Kitas ab 4. Januar 2021 bis vorerst 8. Januar 2021 zu schließen.

Aktuelle Informationen der Landeshauptstadt Potsdam vom 22.12.2020:

„Die Zahl der mit Corona-infizierten Menschen in der Landeshauptstadt Potsdam steigt weiterhin an.

Auch in den Kindertagesstätten zeichnet sich weiterhin ein diffuses Bild. Aktuell gibt es in zehn Einrichtungen mindestens eine Person mit einer Coronavirus-Infektion, in den meisten Fällen sind es jedoch deutlich mehr Betroffene. Nach Auskunft des Gesundheitsamtes sind aktuell (Stand 22.12.2020) mehr als 500 Kita-Kinder und mehr als 700 Schulkinder in Quarantäne.

Diese Situation ist sehr besorgniserregend. Vor dem Hintergrund der HotSpot Strategie des Landes hat der der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam entschieden, dass ab einer Inzidenz von 300 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner die Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege ab dem 4.1.2021 zu schließen sind. In der aktuell in Erarbeitung befindlichen Allgemeinverfügung der Landeshauptstadt Potsdam werden alle weiteren Details geregelt. Angestrebt wird eine Synchronisierung der Schließung der Kindertageseinrichtungen mit dem Aussetzen der Präsenzpflicht an den Schulen. Somit gilt die Schließung vorerst bis zum 10.01.2021, würde sich jedoch verlängern, sofern die Schulen länger als aktuell kommuniziert im Distanzlernen bleiben und die Horte geschlossen sind.

Umgekehrt gilt:
Bleibt der Inzidenzwert 10 Tage nacheinander unter 300, dann werden die Kindertageseinrichtungen wieder geöffnet.

Während der Schließung der Kindertageseinrichtungen wird eine Notbetreuung, analog zum aktuellen System der Notbetreuung Schule/Hort organisiert. Die dafür notwendigen Anträge und die Auflistung der kritischen Infrastrukturbereiche finden Eltern bereits auf der Internetseite der Landeshauptstadt Potsdam (www.potsdam.de). Um die Belastung der Eltern, die in dieser Zeit keine Notbetreuung in Anspruch nehmen können, zu verringern, müssen diese Eltern für den Zeitraum der Schließungen der Kindertageseinrichtungen keinen Elternbeitrag zahlen. Die Ihnen somit entfallenden Elternbeiträge übernimmt die Landeshauptstadt Potsdam. …

Uns ist bewusst, dass dies für alle Betroffenen eine erhebliche Herausforderung darstellt und bei vielen Eltern zu Unverständnis führen kann. Dennoch ist die Landeshauptstadt gewillt und verpflichtet, zum Schutz aller Potsdamerinnen und Potsdamer, die Inzidenzzahl wieder unter 50 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner zu bringen, damit wir alle wieder einen weitestgehend normalen Alltag erleben können.“

+++ Notbetreuung ab Januar 2021 +++

Für die Kinder der FidL-Kinderhäuser wird es eine Notbetreuung in den jeweiligen FidL-Kinderhäusern im Rahmen der gewohnten Öffnungszeiten geben. Den Antrag auf Notbetreuung finden Sie in der untenstehenden pdf-Datei. Bitte beachten Sie, dass der Antrag so früh wie möglich bei der Stadtverwaltung eingehen muss. Ob Sie unter die Begrifflichkeit "strukturrelevantes" Personal fallen, erklärt die untenstehende PDF-Datei „Anlage 1 kritische Infrastruktur“.

Notbetreuung kann nur erhalten, wenn

·         eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann (Vorrang der häuslichen Betreuung) oder die Betreuung aus Gründen des Kindeswohls erforderlich ist.

·         beide Personensorgeberechtigte in kritischen Infrastrukturbereichen (siehe Anlage 1 – Kritische Infrastruktur) innerhalb oder außerhalb des Landes Brandenburg beschäftigt sind.

·         eine sorgeberechtigte Person im stationären oder ambulanten medizinischen oder pflegerischen Bereich tätig ist.

 

Ablauf einer Notbetreuung ab Januar 2021

Für die Notbetreuung wird ein amtliches Dokument der Landeshauptstadt Potsdam benötigt, das den Bedarf bescheinigt. Dieses erhalten Sie von der Landeshauptstadt Potsdam nachdem Ihr Antrag auf Notbetreuung geprüft wurde. Legen Sie dieses bitte unaufgefordert dem pädagogischen Personal vor. Die FidL-Geschäftsstelle wird im Nachgang dieses Schreiben prüfen. Den individuellen täglichen Betreuungsbedarf besprechen Sie bitte mit den pädagogischen Fachkräften.